Nach Bohol und wieder zurück

Leider hat die Internetverbindung auf Bohol nicht für‘s Schreiben und die Bilder gereicht. Wir sind mit der Fähre nach Bohol übergesetzt und haben dann dort als erstes das Trainings- und Produktionszentrum organisierter Fischerfrauen besucht, die dort u.a. unglaublich leckere Nudeln herstellen. Der Verkauf fließt in eine Gemeinschaftskasse, aus der dann z.B. bei Krankheit oder anderen akuten Bedürftigkeiten Geld erfragt werden kann. Hier würde man es ein erfolgreiches Startup Unternehmen nennen, sie kommen mit der Produktion kaum nach. Gleichzeitig ist es ein Trainingszentrum, in dem gelehrt wird, wie einfache Pflanzenmedizin gegen die üblichen Beschwerden hergestellt wird. Ein hochwirksames Gebräu gegen juckende Mückenstiche konnte ich selbst testen...da kann „Fenistil“ einpacken...
Seit wir das letzte mal dort waren, hat sich die Gruppe kontinuierlich entwickelt! Ein toller Erfolg!
Gestern morgen haben wir die Schule besucht, die nach dem letzten großen Erdbeben nur aus dem von meinen Schwiegereltern mitinitiierten Gebäude bestand. Das Projekt wurde mittlerweile von der Gemeinde übernommenen, eine zentrale Schule für die Umgebung neu gebaut und wird erfolgreich betrieben. 
Danach ging es direkt weiter durch strömenden Regen über Trampelpfade, von denen ich nicht weiß, wie der Fahrer unseres Gefährts das überhaupt hinbekommen hat, zu einer Gruppe organisierter Kokosöl Bauern, die organic oil produzieren. Wieder eine Gruppe Menschen, die ihre Ideen gemeinsam umsetzen und erfolgreich vermarkten. 
Während der „Fahrt“ habe ich dann die allergrößte Spinne meines Lebens getroffen, mit dem größten Netz der Welt... ja, für das Foto habe ich direkt auf einen halben Meter davor gestanden !!!