Wasserprojekt im Armenviertel

Gestern sind wir in dem Teil des Urban poor Gebietes gewesen, in dem Nona und Dioning leben. Ihre Gemeinschaft von ca 150 Haushalten mit 500 Einwohnern, hat für ihr Gebiet schon viel bewegt, schön zusehen war, dass das erste Projekt meiner Schwiegereltern, ein Brunnen, noch immer genutzt wird, er befindet sich im Zentrum des Ortes. Ein absolut dringliches Problem ist das Trinkwasser, 20 l kostenin etwa so viel, wie ein Fahrradtransporteur am Tag verdient. Abwasser fließt in diesem Viertel zumindest über Sammelrinnen in einen großen Kanal, der natürlich oberirdisch verläuft und mit jedemweiteren Zufluss durch andere Ortsteile immer gruseliger wird...
Um an Trinkwasser zu kommen, wurde 80 Meter !!!! tief gebohrt. Das Wasser wird in dem gelben Speicher gesammelt und über Rohrsysteme an die Haushalte verteilt. Hier fehlen noch diverse Anschlüsse. Die Pumpe wird teilweise mit Solarenergie betrieben. Es ist viel bewegt worden, seit wir das letzte mal hier waren. Der „Sozialladen“, dessen Aufbau wir mit unterstützt haben, ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens, und ermöglicht die weiter gestiegenen Reispreise für die Bewohner, erträglich zu halten.